Freiraum Hugoldsdorf
Unsere Suche nach einer Schule von Morgen führte uns nach drei Jahren zum Freiraum, in dem individuelle Motive Raum bekommen und sich daraus zeitnah und personenbezogen Arbeits-/Lernzusammenhänge bilden können. Der Freiraum gibt nicht vor, was zutun ist, sondern fordert auf wahrzunehmen was ist und was sich entwickeln will. Er dient als Grundlage für die Entstehung von Neuem - als Grundlage, dass jeder Mensch die Möglichkeit hat seine Impulse zu ergreifen und sich so als Mitgestalter in die Welt stellen kann.
Die entstehenden Strukturen, wie Zeitpläne, Verabredungen, stehen in einem unmittelbaren Zusammenhang mit den beteiligten Menschen und können sich dadurch ständig erneuern.
Das Gutsgelände in Hugoldsdorf (Mecklenburg-Vorpommern) steht uns zum Arbeiten und Leben zur Verfügung. Die Renovierungsbedürftigkeiten der beiden Gutshäuser und die Wiederbelebung von Park und Garten bieten unzählige Arbeits- und Lernmöglichkeiten. Jugendliche und junge Erwachsene sind eingeladen mitzumachen. Mitten aus dem Leben heraus entstehen Begegnungen - beim Kochen, auf der Baustelle, im Garten, in der Kunst oder im Gespräch. In dieser „Baustelle“ bewegen sich die unterschiedlichsten Menschen mit ihren Fragen, Impulsen, Motiven und Eigenheiten. Es ist ein Kommen und Gehen. Manche sind zwei Tage da, andere mehrere Monate.
Wir stehen als Bezugspersonen zur Verfügung: Zurzeit tragen
Maria Veron, Florian Lück und Friedel Reinhardt die captura-Initiative. Durch
unser Studium und die bisherige captura-Arbeit haben wir uns vor allem in den
Bereichen der darstellenden und bildenden Kunst, der praktischen Arbeit, der
Gestaltung von sozialen Prozessen / Begegnungsräumen und der
gesprächsorientierten Erkenntnisarbeit weiterentwickelt.








