Zugänge zur Geschichte
Man kommt um die Geschichte eines solchen Ortes nicht herum und viele sehen darin auch eine ganz besondere Qualität.
Allein die Gebäude weisen Spuren auf, die in der Vergangenheit entstanden sind; am offensichtlichsten natürlich die Umbauten während der DDR-Zeit - aber durchschimmernd in der historischen Substanz die herausragenden Fähigkeiten alter Handwerksmeister. Dann besuchen uns regelmäßig Zeitzeugen, die von ihrer ganz persönlichen Geschichte hier im Schloß berichten - manchmal sogar noch Menschen, die die Gutsherrenzeiten vor der Vertreibung 1945 erlebten. Und schließlich geht es mit den baulichen Rätseln des alten Wirtschaftsgebäude weit zurück in die Vergangenheit: zu den Zeiten der Schweden, der Klöster, zu Heinrich dem Löwen, zu den Slawischen Vorfahren bis hin zur Völkerwanderung.
Auf dieser Seite wollen wir Spuren legen, Zugänge zur Geschichte ermöglichen die in Beziehung mit diesem Ort stehen.
Allein die Gebäude weisen Spuren auf, die in der Vergangenheit entstanden sind; am offensichtlichsten natürlich die Umbauten während der DDR-Zeit - aber durchschimmernd in der historischen Substanz die herausragenden Fähigkeiten alter Handwerksmeister. Dann besuchen uns regelmäßig Zeitzeugen, die von ihrer ganz persönlichen Geschichte hier im Schloß berichten - manchmal sogar noch Menschen, die die Gutsherrenzeiten vor der Vertreibung 1945 erlebten. Und schließlich geht es mit den baulichen Rätseln des alten Wirtschaftsgebäude weit zurück in die Vergangenheit: zu den Zeiten der Schweden, der Klöster, zu Heinrich dem Löwen, zu den Slawischen Vorfahren bis hin zur Völkerwanderung.
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Kurzer Abriss
Quelle: Gushäuser und Schlösser in MVP:"Die Familie Behr besaß das Gut über mehrere Jahrhunderte hinweg. Seit Anfang des 18. Jahrhunderts bis 1939 besaß es die Familie von Gadow. Mit der Vermählung des Hans-Jürgen v. Gadow (*1674) mit Anna-Margarethe v. Behr (Tochter des Hermann Volrath v. Behr und dessen Gemahlin Ilsabe Dorothea v. Owstien a.d.H. Quilow) am 03. 05. 1701 in Neukahlen erwirbt die Familie v. Gadow erheblichen Grundbesitz im Kreis Franzburg, im damaligen Schwedisch-Vorpommern. Es handelt sich dabei um die Güter Hugoldsdorf mit Neuhof, Rönkendorf, Drechow, Derschendorf und Eixen. Nach Niekammers Landwirtschaftlichen Güteradressbuch (1939) umfasste das Gut Hugoldsdorf mit Neuhof insgesamt 612 ha. Am 29. September 1945 wird die Familie v. Gadow (Adolf Helmuth v. Gadow (*1888) und seine Frau Irmgard v. Gadow, geb. v. Saldern und deren Kinder) durch die Bodenreform enteignet und aus dem Bezirk Franzburg ausgewiesen. Das Gutshaus wurde um 1861 im spätklassizistischen Stil erbaut. Nachdem es viele Jahre leer stand, erwarb im Jahr 2006 ein Hamburger das Gebäude. Er begann mit der Sanierung. Geplant sind die Einrichtung von Altersresidenzen, die Schaffung von Räumlichkeiten für sozialpädagogische Arbeit mit Behinderten und Jugendlichen sowie für wissenschaftliche und künstlerische Tätigkeiten."











