1967 bis zur Wende
Zu Zeiten der DDR diente die Kulturbaracke vor allem als Großküche für die Versorgung der Arbeiter der ortsansässigen LPG mit Frühstück und Mittagessen.(Wir sind noch auf der Suche nach Fotos aus dieser Zeit. Auch wollen wir diesen Abschnitt mit Texten von Zeitzeugen ergänzen.)
1990 - 2002
Im Rahmen von Föderprogrammen, unter anderem des Strukturfördervereins Stremlow e.V., hielt das Leben in der Baracke nach der Wende noch einige Zeit an. Kinder- und Sportfeste, Seniorennachmittage und Tanzveranstaltungen standen auf dem Programm.(Auch hier kommen noch Fotos und Texte von Zeitzeugen aus dieser Zeit.)
2002 - 2008
Nach den Renovierungen und Modernisierungen der letzten Jahre wurde es still in der Baracke. Immer mehr Einwohner zogen weg aus Hugoldsdorf und das Leben in der Baracke kam zum erliegen.Als es dann leer stand begannen Jugendliche in der Baracke ihre überschüssigen Kräfte abzulassen und hinterließen ein trauriges Bild der Zerstörung. Das Gebäude wäre abgerissen und das Grundstück dann als Ackerfläche genutzt worden.
ab 2008
Im Herbst 2007 kamen wir, Maria, Friedel und Florian, mit unserer captura-Initiative aus dem Ruhrgebiet nach Hugoldsdorf. Dort zogen wir im Gutshaus ein, dass Gottfried Stockmar 2006 gekauft hatte und der uns dort Raum zur Verfügung stellte, um etwas zu machen.Unser Anliegen ist es, einen freien Kulturort zu entwickeln, an dem sich die unterschiedlichsten Menschen begegnen können und verschiedenste Aktivitäten daraus entstehen.
Unter anderem bekamen wir dann auch eine Anfrage von zwei Schulklassen aus Karlsruhe, die gerne zu einem Feldmesspraktikum auf das historsische Gutsgelände kommen würden. Nur wo schlafen? Für große Gruppen ist der Platz im Gutshaus selbst nicht ideal und in dieser Situation kam dann die alte Kulturbaracke in den Blick.
Aus den Gesprächen mit dem Bürgermeister, Hr. Tiedemann als Verantwortlicher der Agrar-GmbH, die der Eigentümer des Geländes und des Gebäudes ist, und seiner Frau folgte grünes Licht für die Wiederinstandsetzung.
So begannen wir im Frühjahr 2008 mit dem Aufräumen und konnten nach der ersten Renovierungsphase im Sommer anschliessend zwei Schulklassen beherbergen.
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