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Newsletter 02/2009 | Freitag, 20. März 2009 | Hugoldsdorf
magnolie
Hallo alle zusammen,

das Pfingstfest nähert sich. Einige Menschen haben schon angefragt, ob und wenn ja in welchem Rahmen über die Pfingsttage hier in Hugoldsdorf etwas stattfinden wird. Von anderen kommen klare Aussagen, dass sie Pfingsten hier sein werden.

Pfingsten ist für uns nach wie vor ein besonderes Ereignis und so laden wir auch in diesem Jahr wieder nach Hugoldsdorf ein. Im letzten Jahr haben wir die "Begründung unserer Schule" gefeiert - was steht in diesem Jahr an?
Zum einen ist es für uns Grund genug Menschen einzuladen, um der Begegnung und der gegenseitigen Wahrnehmung Raum zu geben. Zum anderen hat sich bei uns mit dem Blick auf das letzte letzte Jahr eine zentrale Frage hervor geschoben, die wir über die Pfingsttage mit in den Focus stellen wollen: "Was ist zu tun?"
Ein anderes Element, das bei uns in der Vergangenheit auftauchte, war die Fragestellung nach dem Impuls des künstlerischen Schaffens. Das Bedürfnis in eine künstlerische Tätigkeit zu kommen war oder ist da, doch hat der entscheidene Schritt dorthin wie keinen Raum, um auch gehen zu können.
Die Kunst mit dem kommenden Pfingstfest zu verbinden liegt für uns momentan authentisch in der Gestaltung der Räumlichkeiten für die Tage. Mal sehen, was sich hierraus entwickeln wird...

Sicherlich wird es wieder ein Café geben, eine Art Eröffnung und Schließung der Tage und für den Pfingstsonntag haben wir das Bild eines großen Frühstücksbuffet auf dem Rondell. das Weitere wird sich durch die Initiative der einzelnen Menschen, den Gesprächen und dem grundlegendem Dasein ergeben.

Wir laden alle ganz herzlich ein über die Pfingsttage nach Hugoldsdorf zu kommen:

28. Mai - 01. Juni 2009

Nähere Informationen (essen, schlafen etc.) werden folgen.


Beste Grüße, auch von Maria und Florian,

Friedel Reinhardt

TERMINE: | Pfingsten2009: 28.Mai - 1.Juni | captura-Sommerwochen: 19.Juli - 9.August |

captura:

Pfingsten2009 - Was ist zu tun?

Diese Frage tauchte in den letzten Monaten immer stärker auf und scheint uns einen Raum zu öffnen der an der Zeit ist.

Auf unserer Baustelle hier sind wir fast täglich mit ihr konfrontiert; im Gespräch mit jungen Erwachsenen ergibt sich diese Frage im Zusammenhang mit der Orientierung Richtung Ausbildung und Beruf; angesichts der globalen Krise stellt sie sich fast schreiend in den Raum und sie kann auch weiterbringen wenn ich sie an mich persönlich stelle: Was ist bei mir zu tun? Wo sind meine nächsten Schritte? Woran ist zu arbeiten?

"Womit kann ich Geld verdienen?"
"Wie kann ich existieren, ja überleben?"
"Worauf habe ich Lust?"
"Was ist zu tun?"

Welche Grund-Fragen in dieser Richtung durchziehen unser Leben, bauen es darauf auf, gestalten unsere Biografien  - aber auch das, was Arbeit ist?

Bin ich das was ich tue?
Die Frage "Wer bin ich?" führte mich in den letzten Jahren immer mehr in Richtung der Willenssphäre als dem eigentlichen Ort, in dem ich bin bzw. werde. Damit hat auch unsere Untersuchung hier in Hugoldsdorf zu tun, die Suche nach einem Sozialen das auf einem eigenen Impuls aufbaut und damit versucht immer mehr den Einzelnen ins Spiel zu bekommen.

Es würde unserer gesellschaftlichen Situation gut tun, wenn immer mehr Menschen ins Spiel einsteigen würden. Die ablesbaren Tendenzen gehen ja eher in die andere Richtung: Das Ich wird privatisiert, zieht sich ins Private zurück - berechtigterweise vielleicht um sich zu schützen und überhaupt zu leben - tragischer Weise, weil dann irgendwann kein Ich mehr da ist, das die gesellschaftlichen Aufgaben verantwortet.

Meines Erachtens nach können wir uns heute nicht mehr leisten, bei allem was zu tun ist zu warten bis es staatlich anerkannt und öffentlich finanziert ist. Die Zeit schreit danach, Verantwortung zu übernehmen, initiativ zu werden und sich mit dem, was man individuell beitragen kann zu beteiligen.

Dies setzt aber voraus, dass ich gelernt habe die Welt, die Gesellschaft und mich selbst in ihren Bedürfnissen und Entwicklungsrichtungen wahrzunehmen und darin Handlungsmöglichkeiten entdecke die ich auf mich beziehen kann.

In diesem Sinne wollen wir zu Pfingsten einen Gesprächsraum eröffnen:

Was ist zu tun?
Bin Ich zu tun?


Florian Lück


Eröffnung Internetseite

Blogeintrag vom 10.März:
Anfang Januar begann die Arbeit an unserer neuen Internetseite.
Die alte Seite spiegelte nicht mehr das wieder, was inzwischen aus uns und captura geworden war und so habe wir sie im November zurückgestellt.

Inzwischen haben wir uns in das Content-Managment-System Typolight eingearbeitet. Der Umgang mit CSS-Formatierungen und Quellcodes ist bald Routine und so steht die ganze Seite jetzt auf einer professionellen Basis und kann vor allem leicht von mehreren Menschen gepflegt werden.

Einfach ist es gerade nicht, die jeden Tag stärker werdenden Frühlingsgefühle, die Bedürfnisse, aus dem Haus raus zu gehen, zurückzudrängen und die Internetseite soweit fertig zu bekommen.
Ende März hatten wir uns im Januar als Ziel gestellt. Das sind noch knapp zwei Wochen.

Auf jeden Fall haben wir das Bedürfnis, diesen Termin einzuhalten und arbeiten auf einen präsentationswürdigen Zustand hin.

Am 1. April um 21 Uhr wird die neue Website online gestellt.

Ab 20:30 Uhr werden wir eine Skype-Konferenz eröffnen. (skype-Name: captura-team)

Jeder der Lust hat sich dann dort über die Website auszutauschen oder sich nur so mal zu melden um dies oder jenes loszuwerden: Kommt vorbei. Maria, Friedel und ich sind dabei.

Viele Grüße aus Hugoldsdorf,


Florian

Umkreis:

Connect Conference

April 19-23, 2009 Goetheanum, Switzerland
The next Connect Conference is on its way! A new team, a new idea, and a new challenge for all of us! Classes from all over the world are going to be active partners in shaping Connect 2009 by presenting their Class 12 projects in a major exhibition at the Goetheanum as well as in discussion groups, small performances, and presentations of all sorts!

They will take part in conversation-spaces dealing with society and the challenges we face as (young) human beings in today's world!

The evening program will be of diverse cultural and artistic contributions from all different places such as class 12 play, traditional dancing performances, music nights etc.

http://www.connectconference.org