Newsletter 04/2006, Sonntag, 28.Mai 2006
Hallo alle zusammen,
die Vorbereitungen werden immer konkreter: Rasenmähen, Zelte aufbauen, Material organisieren. Genauso wichtig ist uns aber der innere Vorgriff auf captura2006. Hierzu findet ihr einige Aspekte in diesem Newsletter.
Ansonsten wie gehabt, wenn Fragen sind: Fragen! Viele Grüße vom Annener Berg,
euer captura-Team
(post@captura-online.de)
captura2006 – eine gemeinsame Aufgabe!
Wir arbeiten an der Schule von Morgen! Diese Formulierung des letzten Jahres gilt dieses Jahr noch verstärkt. Unsere gemeinsame Aufgabe ist es, „Freiraum“ als mögliche Grundlage einer zukünftigen Schule auszuprobieren, kennen zu lernen, zu erleben und zu erforschen. Herauszufinden ob wir aus eigener Initiativkraft, alleine und auch in der Gemeinschaft lernen und leben können. Eintauchen und Schätze heben!
Schätze im Sinne von Erkenntnissen, mitteilenswerten Erfahrungen – Dinge, die wir auch für diejenigen an die Wasseroberfläche bringen, die nicht dabei sind. Anregungen zu Veränderungen, Kommentare die Mut machen, Argumente für eine freie und menschliche Schule.
Dokumentation
Es wird eine Gruppe geben, die sich hauptsächlich mit diesem „Schätze heben“ beschäftigen wird – um so eine Dokumentation vorzubereiten, die wahrscheinlich den Namen „Herausforderung: Freiraum…zum Lernen und Leben“ tragen wird und anschließend veröffentlicht werden soll.
Mensch und Funktion
Ich denke bei captura2006 steht der Begriff „Funktion“ gerade nicht im Mittelpunkt. Funktionen sind z.B. Organisatorinnen, Teilnehmer, Helferin, Koch, Fahrer, Putzmann, Buchhalterin – diese Funktionen gibt es natürlich alle und werden auch von uns ins Bewusstsein genommen. Für uns liegt der Focus jedoch auf dem einzelnen Menschen: jeder ist richtig hier, jeder ist anders, jeder hat Macken und Ecken aber keiner ist ersetzbar oder wertlos, weil er nicht „funktioniert“. In erster Linie gibt es nur lauter einzelne Menschen, jeder ein Rätsel, und jeder hilft jedem sich über sich selbst bewusst zu werden. Ist dass nicht genug Substanz für das Fundament einer Schule?
captura2006 und die Wirklichkeit
Der Freiraum fordert uns heraus wahrzunehmen was ist.
Mit Wirklichkeit meine ich das, was gerade und gegenwärtig da ist, von Außen und Innen auf mich zukommt, der Bezug zu dem was ist. Als Gegenpol sehe ich Vorstellungen, die ich mir zu einer Situation mache, die aber nicht mit dem, was ist, übereinstimmen. Denke ich mir das Soziale schön und merke vielleicht gar nicht, dass es gerade hässlich ist? Merke ich, wann ich jemandem auf die Nerven gehe? Wenn ich anderen Raum nehme? Bringen mich meine festen Ideale und Vorstellungen in die Depression, weil ich eine Diskrepanz mit der Wirklichkeit erlebe?
„Es macht wahrscheinlich mehr Sinn, sein Denken der Welt anzupassen als zu versuchen, die Welt seinen Gedanken anzupassen.“(sinngemäß Rudolf Steiner)
Soweit ein paar Anregungen. Gerne könnt ihr eure eigenen Gedanken im Forum veröffentlichen.
Florian Lück
Was kannst Du? Was sind Deine Fragen und Bedürfnisse?
Für alle, die bei captura2006 etwas anbieten möchten:
Wenn ihr jetzt schon eine Idee habt, was ihr während der Tagung anbieten oder machen wollt, könnt ihr es auf unserer Internetseite im Forum bekannt machen. (www.captura-online.de > Forum > captura2006 > Angebote)
Im Eröffnungsplenum und in den weiteren morgendlichen Plena, könnt ihr eure Angebote dann den Teilnehmern noch mal direkt vorstellen.
Ihr könnt hier individuell eure Bedingungen vorbringen und einen Zeitpunkt des ersten Zusammentreffens nennen.
Wenn ihr besondere Materialien braucht, bringt sie euch selber mit oder sagt uns im Vorfeld bescheid, vielleicht können wir dann noch etwas organisieren.
Zur Finanzsituation – Immer noch Spender gesucht, …aber:
… es bewegt sich: Letzte Woche erreichte uns eine Zusage der Zukunftstiftung Bildung über eine Defizitdeckung von 1000,- €. Dann erhielten wir aber eine Absage der Heidehof-Stiftung über 3500,- €. Eine schöne Überraschung war dann diese Woche eine Privatspende von 500,- € die uns Angelika Horn-Ludwig, eine ältere Studentin hier am Institut, überreichte. Herzlichen Dank dafür.
Damit haben wir 7.050,- €.
Die minimale Finanzplanung von 11.000 € konnte ich noch auf 9.000 € schrumpfen. Das heißt aber auch: Wir haben keine Mittel mehr für den Druck der Dokumentation zur Verfügung – die Tagung selbst wird durch die Situation aber nicht in Mitleidenschaft gezogen.
Wer noch für captura2006 spenden will erhält selbstverständlich eine Spendenquittung.
Selbst kleinere Beträge helfen uns im Moment weiter.
Florian Lück
Aktionen der vergangenen Wochen:
Filmvorführungen
… in der Rudolf Steiner Schule Mönchengladbach
Am 17. Mai hatten fast 120 Oberstufenschüler der Rudolf Steiner Schule in Mönchengladbach zwei Freistunden und wir waren zwei Stunden früher als sonst aufgestanden um mit unserem Film und technischer Ausrüstung nach Mönchengladbach zu fahren. So konnten ca. 95 Schüler und fünf Lehrer den Film sehen und anschließend ins Gespräch kommen. Für uns war spannend, die Erfahrungen der Schüler mit dieser konkreten Schule zu hören. Von einigen Schülern kam der Wunsch nach klassenübergreifendem Austausch, sehr unterstützt von dem Lehrer, der zum Gespräch geblieben war. So ein Austausch fand ein Stück weit in dieser Runde statt und dafür brauchte es diese Freistunde. Einige weitere Themen aus dem Gespräch: In welchem Verhältnis sollten allgemeine Wissensvermittlung und die Vertiefung in spezielle Interessensgebiete in der Schule stehen? Woran scheitern Initiativen? Was bräuchten Schülerinitiativen, um dauerhaft zu werden? Abschlüsse und Arbeitsmarkt.
Nach unserem Besuch in Mönchengladbach würde ich sagen: Interesse ist, schon hinhören, wenn noch nichts gesagt wurde.
Anna Inderfurth
… beim pädagogischen Kongress „Jedem Kind seine Zukunft“ in Köln
Zum dritten Mal veranstaltete das Freie Bildungswerk Rheinland einen Pädagogischen Kongress an der Waldorfschule Köln. Wir wurden gefragt unseren Film und somit auch ein Stück von unserer Arbeit dort zu präsentieren.
Friedel, Florian und ich fuhren nach Köln und zeigten den captura-Film in zwei Vorführungen. Im Anschluss luden wir jeweils die Besucher zum Gespräch ein. Die Reaktionen der Filmgäste reichten von tief beeindruckt, über Neugierde, bis hin zu kritischen Fragen. Das Gespräch mit den Teilnehmern und ihren Fragen, war sehr fruchtbar, denn sie brachte uns selbst zu neuen Fragen und Anregungen. Ich sah den Satz, „Wenn du glaubst, es ist alles gut was du machst, dann hast du auf alle Fälle was falsch gemacht.“, in diesem Fall ein Stück weit bestätigt. Wenn gleich wir nicht davon ausgehen es ist alles gut was wir tun und ruhen uns auf Erreichtem aus. Wir forschen, entdecken und bewegen uns weiter fragend in die Zukunft. Gerade deshalb ist es für uns wichtig unsere Arbeit von außen gespiegelt zu bekommen.
Sebastian Weber
Zusammenarbeit mit dem LSR Niedersachsen und Bremen
Am 20.05.´06 waren Maria und ich in Stade. Der Landesschülerrat der Waldorfschulen Niedersachsen und Bremen lud uns zu einer Tagung ein, um mit ihnen an dem Thema Ganztagsschule zu arbeiten. Zu Beginn des Treffens schauten wir auf die heutige Situation an den Schulen, welche Projekte gibt es bereits, z.B. Zirkus oder Theater AG´s, wie ist die Kommunikation zwischen Lehrern und Schülern und gibt es Räume für die Schüler, um ihren Bedürfnissen nach zu gehen. Es war schwierig nur auf die IST-Situation zu schauen ohne gleich zu sagen wie es anders werden kann.
Nach einer kurzen Pause begannen wir eine Ganztagschule zu gestalten, wie sie unserer Meinung nach sein sollte. Auf großen Blättern schrieben wir Oberbegriffe, wie Räume, Arbeitsweise oder Soziales und jeder schrieb auf was ihm dazu einfiel. So entstand ein Bild einer Schule, die zum Lebensraum werden kann. Ein Lebensraum, der den Bedürfnissen der Schüler wie Lehrer gleichermaßen gerecht wird. Ein Raum in dem sich Schüler und Lehrer von gleich zu gleich begegnen können, die Lehrenden als Lernende und die Lernenden als Lehrende. Eine Schule mit von Schülern gestalteten Freizeiträumen, Schwimmbad und Zoo. Eine Schule, in der es Theaterprojekte gibt, freie Zeit für individuelles Lernen, in der, der Schüler als ganzer, individueller Mensch betrachtet wird und unglaublich viel mehr – eine „Ganzheitsschule“ eben, wie eine Schülerin im Laufe des Gesprächs formulierte.
Sebastian Weber
> Die STB-Crew musste leider kurzfristig ihren Auftritt bei uns absagen. Wir suchen noch nach Ersatz.
> Es gibt im Nachcafe noch die Möglichkeit Musik aufzulegen.
> Denkt an warme Sachen falls das Wetter so bleibt. Wir versuchen unser Möglichstes, auch bei schlechtem Wetter einen angenehmen Aufenthalt zu ermöglichen.
Hallo alle zusammen,
die Vorbereitungen werden immer konkreter: Rasenmähen, Zelte aufbauen, Material organisieren. Genauso wichtig ist uns aber der innere Vorgriff auf captura2006. Hierzu findet ihr einige Aspekte in diesem Newsletter.
Ansonsten wie gehabt, wenn Fragen sind: Fragen! Viele Grüße vom Annener Berg,
euer captura-Team
(post@captura-online.de)
captura2006 – eine gemeinsame Aufgabe!
Wir arbeiten an der Schule von Morgen! Diese Formulierung des letzten Jahres gilt dieses Jahr noch verstärkt. Unsere gemeinsame Aufgabe ist es, „Freiraum“ als mögliche Grundlage einer zukünftigen Schule auszuprobieren, kennen zu lernen, zu erleben und zu erforschen. Herauszufinden ob wir aus eigener Initiativkraft, alleine und auch in der Gemeinschaft lernen und leben können. Eintauchen und Schätze heben!
Schätze im Sinne von Erkenntnissen, mitteilenswerten Erfahrungen – Dinge, die wir auch für diejenigen an die Wasseroberfläche bringen, die nicht dabei sind. Anregungen zu Veränderungen, Kommentare die Mut machen, Argumente für eine freie und menschliche Schule.
Dokumentation
Es wird eine Gruppe geben, die sich hauptsächlich mit diesem „Schätze heben“ beschäftigen wird – um so eine Dokumentation vorzubereiten, die wahrscheinlich den Namen „Herausforderung: Freiraum…zum Lernen und Leben“ tragen wird und anschließend veröffentlicht werden soll.
Mensch und Funktion
Ich denke bei captura2006 steht der Begriff „Funktion“ gerade nicht im Mittelpunkt. Funktionen sind z.B. Organisatorinnen, Teilnehmer, Helferin, Koch, Fahrer, Putzmann, Buchhalterin – diese Funktionen gibt es natürlich alle und werden auch von uns ins Bewusstsein genommen. Für uns liegt der Focus jedoch auf dem einzelnen Menschen: jeder ist richtig hier, jeder ist anders, jeder hat Macken und Ecken aber keiner ist ersetzbar oder wertlos, weil er nicht „funktioniert“. In erster Linie gibt es nur lauter einzelne Menschen, jeder ein Rätsel, und jeder hilft jedem sich über sich selbst bewusst zu werden. Ist dass nicht genug Substanz für das Fundament einer Schule?
captura2006 und die Wirklichkeit
Der Freiraum fordert uns heraus wahrzunehmen was ist.
Mit Wirklichkeit meine ich das, was gerade und gegenwärtig da ist, von Außen und Innen auf mich zukommt, der Bezug zu dem was ist. Als Gegenpol sehe ich Vorstellungen, die ich mir zu einer Situation mache, die aber nicht mit dem, was ist, übereinstimmen. Denke ich mir das Soziale schön und merke vielleicht gar nicht, dass es gerade hässlich ist? Merke ich, wann ich jemandem auf die Nerven gehe? Wenn ich anderen Raum nehme? Bringen mich meine festen Ideale und Vorstellungen in die Depression, weil ich eine Diskrepanz mit der Wirklichkeit erlebe?
„Es macht wahrscheinlich mehr Sinn, sein Denken der Welt anzupassen als zu versuchen, die Welt seinen Gedanken anzupassen.“(sinngemäß Rudolf Steiner)
Soweit ein paar Anregungen. Gerne könnt ihr eure eigenen Gedanken im Forum veröffentlichen.
Florian Lück
Was kannst Du? Was sind Deine Fragen und Bedürfnisse?
Für alle, die bei captura2006 etwas anbieten möchten:
Wenn ihr jetzt schon eine Idee habt, was ihr während der Tagung anbieten oder machen wollt, könnt ihr es auf unserer Internetseite im Forum bekannt machen. (www.captura-online.de > Forum > captura2006 > Angebote)
Im Eröffnungsplenum und in den weiteren morgendlichen Plena, könnt ihr eure Angebote dann den Teilnehmern noch mal direkt vorstellen.
Ihr könnt hier individuell eure Bedingungen vorbringen und einen Zeitpunkt des ersten Zusammentreffens nennen.
Wenn ihr besondere Materialien braucht, bringt sie euch selber mit oder sagt uns im Vorfeld bescheid, vielleicht können wir dann noch etwas organisieren.
Zur Finanzsituation – Immer noch Spender gesucht, …aber:
… es bewegt sich: Letzte Woche erreichte uns eine Zusage der Zukunftstiftung Bildung über eine Defizitdeckung von 1000,- €. Dann erhielten wir aber eine Absage der Heidehof-Stiftung über 3500,- €. Eine schöne Überraschung war dann diese Woche eine Privatspende von 500,- € die uns Angelika Horn-Ludwig, eine ältere Studentin hier am Institut, überreichte. Herzlichen Dank dafür.
Damit haben wir 7.050,- €.
Die minimale Finanzplanung von 11.000 € konnte ich noch auf 9.000 € schrumpfen. Das heißt aber auch: Wir haben keine Mittel mehr für den Druck der Dokumentation zur Verfügung – die Tagung selbst wird durch die Situation aber nicht in Mitleidenschaft gezogen.
Wer noch für captura2006 spenden will erhält selbstverständlich eine Spendenquittung.
Selbst kleinere Beträge helfen uns im Moment weiter.
Florian Lück
Aktionen der vergangenen Wochen:
Filmvorführungen
… in der Rudolf Steiner Schule Mönchengladbach
Am 17. Mai hatten fast 120 Oberstufenschüler der Rudolf Steiner Schule in Mönchengladbach zwei Freistunden und wir waren zwei Stunden früher als sonst aufgestanden um mit unserem Film und technischer Ausrüstung nach Mönchengladbach zu fahren. So konnten ca. 95 Schüler und fünf Lehrer den Film sehen und anschließend ins Gespräch kommen. Für uns war spannend, die Erfahrungen der Schüler mit dieser konkreten Schule zu hören. Von einigen Schülern kam der Wunsch nach klassenübergreifendem Austausch, sehr unterstützt von dem Lehrer, der zum Gespräch geblieben war. So ein Austausch fand ein Stück weit in dieser Runde statt und dafür brauchte es diese Freistunde. Einige weitere Themen aus dem Gespräch: In welchem Verhältnis sollten allgemeine Wissensvermittlung und die Vertiefung in spezielle Interessensgebiete in der Schule stehen? Woran scheitern Initiativen? Was bräuchten Schülerinitiativen, um dauerhaft zu werden? Abschlüsse und Arbeitsmarkt.
Nach unserem Besuch in Mönchengladbach würde ich sagen: Interesse ist, schon hinhören, wenn noch nichts gesagt wurde.
Anna Inderfurth
… beim pädagogischen Kongress „Jedem Kind seine Zukunft“ in Köln
Zum dritten Mal veranstaltete das Freie Bildungswerk Rheinland einen Pädagogischen Kongress an der Waldorfschule Köln. Wir wurden gefragt unseren Film und somit auch ein Stück von unserer Arbeit dort zu präsentieren.
Friedel, Florian und ich fuhren nach Köln und zeigten den captura-Film in zwei Vorführungen. Im Anschluss luden wir jeweils die Besucher zum Gespräch ein. Die Reaktionen der Filmgäste reichten von tief beeindruckt, über Neugierde, bis hin zu kritischen Fragen. Das Gespräch mit den Teilnehmern und ihren Fragen, war sehr fruchtbar, denn sie brachte uns selbst zu neuen Fragen und Anregungen. Ich sah den Satz, „Wenn du glaubst, es ist alles gut was du machst, dann hast du auf alle Fälle was falsch gemacht.“, in diesem Fall ein Stück weit bestätigt. Wenn gleich wir nicht davon ausgehen es ist alles gut was wir tun und ruhen uns auf Erreichtem aus. Wir forschen, entdecken und bewegen uns weiter fragend in die Zukunft. Gerade deshalb ist es für uns wichtig unsere Arbeit von außen gespiegelt zu bekommen.
Sebastian Weber
Zusammenarbeit mit dem LSR Niedersachsen und Bremen
Am 20.05.´06 waren Maria und ich in Stade. Der Landesschülerrat der Waldorfschulen Niedersachsen und Bremen lud uns zu einer Tagung ein, um mit ihnen an dem Thema Ganztagsschule zu arbeiten. Zu Beginn des Treffens schauten wir auf die heutige Situation an den Schulen, welche Projekte gibt es bereits, z.B. Zirkus oder Theater AG´s, wie ist die Kommunikation zwischen Lehrern und Schülern und gibt es Räume für die Schüler, um ihren Bedürfnissen nach zu gehen. Es war schwierig nur auf die IST-Situation zu schauen ohne gleich zu sagen wie es anders werden kann.
Nach einer kurzen Pause begannen wir eine Ganztagschule zu gestalten, wie sie unserer Meinung nach sein sollte. Auf großen Blättern schrieben wir Oberbegriffe, wie Räume, Arbeitsweise oder Soziales und jeder schrieb auf was ihm dazu einfiel. So entstand ein Bild einer Schule, die zum Lebensraum werden kann. Ein Lebensraum, der den Bedürfnissen der Schüler wie Lehrer gleichermaßen gerecht wird. Ein Raum in dem sich Schüler und Lehrer von gleich zu gleich begegnen können, die Lehrenden als Lernende und die Lernenden als Lehrende. Eine Schule mit von Schülern gestalteten Freizeiträumen, Schwimmbad und Zoo. Eine Schule, in der es Theaterprojekte gibt, freie Zeit für individuelles Lernen, in der, der Schüler als ganzer, individueller Mensch betrachtet wird und unglaublich viel mehr – eine „Ganzheitsschule“ eben, wie eine Schülerin im Laufe des Gesprächs formulierte.
Sebastian Weber
> Die STB-Crew musste leider kurzfristig ihren Auftritt bei uns absagen. Wir suchen noch nach Ersatz.
> Es gibt im Nachcafe noch die Möglichkeit Musik aufzulegen.
> Denkt an warme Sachen falls das Wetter so bleibt. Wir versuchen unser Möglichstes, auch bei schlechtem Wetter einen angenehmen Aufenthalt zu ermöglichen.