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Hugoldsdorf
... ist ein kleines Dorf auf dem Land mit 150 Einwohnern in der Nähe der Kleinstadt Tribsees im Umkreis von Rostock. Umgeben von großen Feldern liegen die Häuser verstreut entlang der Hauptstraße. Ein alter Plattenbau, der "Neubau", beheimatet einige Menschen.
Ein Park und ein kleiner Bach gehören mit zum alten Gutsgelände,
das Gottfried Stockmar aus Hamburg, mit dem wir in Hinblick auf captura2006 an der Freiraumidee arbeiteten, vor einem Jahr gekauft hat. Seit dem kommen mit der Idee "Schone fremde Freiheit und zeige deine eigene!" Menschen zusammen und arbeiten an der Wiederbelebung dieses Ortes. Für viele Menschen aus dem Dorf ist das alte Gutsgelände inzwischen wieder zu einer Anlaufstelle zum Arbeiten, Spielen oder Kaffeetrinken geworden.
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Eine Probe-Woche vor Ort
Vom 18. bis zum 24. Juni waren wir (Anna, Jasmin, Maria, Friedel und Florian)in Hugoldsdorf um herauszufinden, ob es hier mit captura weitergehen kann. Es gibt dort zwei Gutshäuser. Das eine wird seit einem Jahr bereits saniert. Gottfried Stockmar hatte uns angeboten in dem anderen Haus etwas auf die Beine stellen zu dürfen.
Neben uns und Gottfried Stockmar waren in der Woche verschiedene Menschen vor Ort, die sich in der ein oder anderen Weise mit dem ganzen Projekt verbunden haben.
Bereits am ersten Tag stiegen wir nach Kaffee, Gesprächen und Besichtigungsgängen in die praktische Arbeit ein. Florian arbeitete in der Küche an der Restauration und dem Anschluss eines alten Küchen-Ofens und einer Arbeitsfläche und Maria, Jasmin, Friedel und Anna ergriffen die Initiative und begannen am alten Gutshaus unter anderem mit dem Abriss eines häßlichen Vordaches vor dem Haupteingang. Anna und Friedel erstellten erste Skizzen und Pläne um eine Übersicht über das riesige Haus und die vielen Zimmer zu bekommen.
Dazu stießen dann Kinder und Jugendliche aus dem Dorf. Wir hatten verschiedenes Material mitgebracht und so entstanden neben der praktischen Arbeit Situationen, in denen gemalt oder plastiziert wurde. Auch die Tischtennisplatte wurde genutzt und Anna zeichnete Portraits, was sich zu einem Aufmerksamkeitsrenner unter den Kindern entwickelte. Von der Arbeit bis zum Spiel ergaben sich so zahlose Begegnungen, aus denen Beziehungen entstanden.
Ein Ausflug nach Rostock, bei dem wir Philipp, einen Schüler, und Moritz, einen Lehramtsstudenten, trafen, die wir beide auf der projekt.tagung von idem in Mühlheim kennen gelernt hatten und ein weiterer Ausflug an das nur 40km entfernte
Meer bei Zingst, ermöglichten uns weitere Eindrücke der Gegend.
Gegen Ende der Woche, nachdem das Tages-Projekt "Sommerdusche" abgeschlossen war (zusammen mit den Kindern zimmerten wir uns eine Aussendusche aus Abfallholz und alten Türen), kamen ca. 15 Jugendliche und junge Erwachsene aus dem captura- und projekt.zeitungs-Umfeld
aus ganz Deutschland dazu. projekt.zeitung etablierte eine offene Zeitungswerkstatt und Yumendo hatte viel von den Erlebnissen in Israel und Palästina um die "walk your talk" -Tagung zu berichten. Ein riesiges Johanni-Feuer rundete nach einem Gespräch über den Ort am Samstag die Woche ab.
> Fotoalbum Gut Hugoldsdorf
> auf der Karte und Links
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Zur Entscheidung
Am späten Sonntag-Nachmittag, nachdem die meisten Gäste wieder abgereist waren, setzten wir uns noch einmal mit Gottfried Stockmar, Jacek und Claudia (die wir alle in der Woche gut kennen gelernt hatten) in der Küche zusammen. Wir schilderten unsere Erlebnisse und Erfahrungen aus der Woche ... die Frage "Geht captura nach Hugoldsdorf?" stand im Raum.
Wenig bis gar nichts sprach dagegen. Die Bedingungen um dort zu arbeiten sind grandios. Das Grundstück ist nicht belastet, wir können dort mietfrei anfangen und müssen uns nicht in ein Schuldverhältnis begeben. Die Idee des "Freiraums" lebt hier schon seit einem Jahr. Das Haus und die Menschen laden ein, die Türen stehen offen und verschiedenste Menschen aus dem Dorf kommen und gehen. Die Idee der Baustelle als pädagogisches Mittel, als Möglichkeit der Begegnung, der Konfrontation und der Entwicklung behauptete ihre Berechtigung. Wir müssen nichts fertig renovieren, bevor es losgehen kann. Es hat bereist begonnen. Auch scheint es ein Bedürfnis nach Kunst zu geben.. überhaupt nach Kultur, nach Begegnung, nach Entwicklung. Die Abgeschiedenheit scheint für junge Menschen kein Hinderrungsgrund zu sein, dorthin zu kommen. Es kann also sowohl ein Ort für die Jugendlichen aus der direkten Umgebung aber eben auch für Jugendliche aus Deutschland und im Prinzip der ganzen Welt werden. Sowohl von Seiten der einheimischen Dorfbewohner, denen wir begegneten als auch von Seiten der Menschen, die mit Gottfreid Stockmar zusammen seit einem Jahr das Haus beleben, sind wir herzlich willkommen ... ganz zu schweigen von den Kindern, die uns am Liebsten direkt da behalten hätten.
So haben wir an diesem Sonntagnachmittag vielleicht nur festgestellt, was sich innerhalb der Woche schon längst entwickelt hatte: die Entscheidung, in Hugoldsdorf
mit captura weiter zu arbeiten.
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Eine Geschichte?
von Jasmin

Wir sind auf dem Weg.
Wohin?
Richtung Zukunft, Vergangenheit?
Richtung Leben.
Wir bewegen uns schnell, halten inne und an uns rauscht die Welt vorbei. Wir fahren Richtung Norden, zu einem Fleck der uns fremd ist, zu einem Ort, der von uns besiedelt werden könnte.
Sind wir Siedler?
Geschwindigkeit, rauschende Welt, Bewegung und wir mitten in ihr, und doch getrennt davon. Da, ich kann sie sehen, die Ruinen die von längst vergangenen Tagen erzählen. Dort stehen sie vor mir, sie haben etwas Mächtiges, Würdevolles und ähneln sich doch so wenig. Sie werden mir ihre Geschichte vielleicht erzählen, wenn ich ihnen zuhöre.
Sind wir allein? Nein, ich höre Kinderlachen, höre Musik, sehe Menschen.
Ich bin angekommen an einem Ort der mich zu erschlagen droht mit seiner Größe, seiner Macht und doch scheint er mir freundlich gestimmt. Ich betrete die großen Hallen die von so viel Wissen zeugen, die so viele Märchen und Geschichten erzählen können und werde freundlich empfangen. Es rumort, es brodelt, hier ist Leben!
Das Labyrinth
Gehe vor, Schritt vor Schritt, durchschreite die Zimmer, nur Mut, sie sind sicher.
Ein Raum folgt dem anderen, eine Kette.
Die Natur hat Einzug gehalten, lebt hier und lässt uns dazu kommen
Kraft und Eleganz strömen mir entgegen
Es ist dunkel
Es wird licht, ich sehe die Helligkeit, spüre Freude
Angekommen?
Dieser Ort, ich würde gern hier leben, ein Teil davon werden
Sonne scheint durchs Fenster
Wärme strömt mir entgegen
Ein Schloss?
Ich betrete die dunklen Hallen
Rot und mächtig stehen sie vor mir
Enge, Kraft, Düsternis, Kälte
Es ist die andere Seite der Geschichte
Veränderung und Wandel
Kunst?
Wir packen aus, richten uns einen Schlafplatz, einen Rückzugsraum der Träume ein. Erst mal den Magen füllen, uns nach der Reise stärken. Es ist spät geworden, ich bin müde, überwältigt von den Eindrücken und freue mich auf den Schlaf.
Ich erwache, die Sonne scheint, wie spät es ist, ich weiß es nicht, es spielt keine Rolle. Zeit ist hier an diesem Ort nicht von Wichtigkeit und doch ist sie in Gestalt von Zukunft, Vergangenheit und Gegenwart allgegenwärtig. Ich bin ausgeschlafen, behütet aus dem Traumland wieder zurück gekommen. Wo ich war? An ganz vielen Orten, zu denen der Schlaf mich gebracht hat. Ich war auf einer Reise, mit dem Wissen behütet hier zu liegen, mein Bewusstsein streifen lassen zu können.
Für eine kurze Weile verlasse ich diesen Ort, es geht ins Dorf, einige Besorgungen machen. Tribsees- eine Kulisse, Theater, ein Ort des Schauspiels.
Noch immer bin ich im Zeitstrom mit dem ich gekommen bin, er versucht mich wieder mitzunehmen, drängt nach Taten in mir, treibt mich voran, wo ich doch längst in einem weiteren Strom zur Ruhe gekommen bin.
Und da ist sie wieder vor mir, die dunkle Ruine. Sie ist bewohnt von dunklen Wesen, die die Geschichte überdauern. Sie sind geprägt von den Dingen die die Zeit hat passieren lassen, von der Gewalt, der Angst und der Bedrängnis. Sie verströmen Enge, Dunkelheit und wünschen sich Erlösung, wollen sich wandeln, frei werden. Sie bewohnen das Haus und sind doch nicht fähig aus sich heraus zu gehen. Dieser Ort hat sich mit der Natur verbunden, mit ihrer ganz eigenen Art und Weise. Der Mensch muss sich erst wieder einen Platz hier schaffen.
Licht, Offenheit, lasst uns diesen Ort öffnen, Helligkeit einströmen. Wir reißen den Vorbau ein, schaffen einen Weg zur eigentlichen Tür, wir gehen durch die Räume, bringen Bewegung, Fluss in die stehende Luft. Es verändert sich. Wir schaffen einen Freiraum. Befreien wir dieses Haus von seiner Last, geben wir ihm genug, damit es Licht werden kann?
Wir haben begonnen.
Leben mit den Elementen, dem Rhythmus der Welt.
Ideen, Kreativität, Kunst, all diese Dinge sind anwesend. Doch das vielleicht Wichtigste, Menschen sind da, wünschen sich Aufmerksamkeit, wollen gefordert, aufgeweckt werden. Da sind die Kinder, die die Welt scheinbar vergessen hat. Sie leben in ihrer eigenen Welt, schlafen ungeweckt in sich, manchmal erwacht für kurze Momente etwas in ihnen, doch kaum jemand registriert es.
Sie werden nicht gesehen.
Dafür ist dieser Ort da. Er bietet diesen Raum, diese Freiheit zur Entwicklung.
Ich stehe hinter dem Haus, im Schutz dreier Kastanien, die die Zeit überdauert haben. Auch sie erzählen mir eine Geschichte, berichten von der Vergangenheit und dem Zukünftigen. Ich stehe in ihrer Mitte, der Gegenwart, die hier allgegenwärtig ist. Hier kann man in ihr sein, den Moment leben. Die Verbindung der einzelnen Zeitströme herstellen. Man kann Mensch werden. Dieser Freiraum ist fast unbeschreiblich, es gibt keine Notwendigkeit ihn zu erklären. Er wird erlebt, ist präsent. Hier ist wirkliche Freiheit möglich.
Ich sehe die Weite, lebe in Verbundenheit mit dem Ort, der Natur, fühle mich Vollständig. Hier kann ich Mensch sein.
Und doch schiebt sich dunkel das Wissen der Endlichkeit dieses Besuches in mein Bewusstsein. Schon sehr bald geht die Reise wieder in die andere Richtung. In das brodelnde Fass der Städte, die Enge der Straßen.
Grau.
Rückkehr an einen Ort, der so eng in seiner physischen Natur ist, dass es keinen Platz gibt.
Kein Raum für den Menschen in einer Welt die für ihn gebaut worden ist.
Kein Platz für Entfaltung.
Eine Welt der Hüllen, Strukturen, des Materiellen.
Bedrängnis.
Kann man hier zum eigenen finden, Freiheit erleben, wo Enge herrscht?
Noch stehe ich unter den Kastanien.

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Was steht an?
Wir (Maria, Friedel und ich, Florian) ziehen noch vor dem Winter nach Hugoldsdorf um. Anna arbeitet noch an ihrer Diplomarbeit und geht dann im September in die Südschweiz und beginnt dort die Probezeit an der Dimitri-Clownschule. Jasmin wird zunächst am Institut in Witten weiterstudieren. Beide kommen dann später nach Hugoldsdorf dazu und werden somit erstmal nur ab und zu, oder immer öfter? .. wer weiss ... in Hugoldsdorf sein.
Für uns drei stehen zur Zeit Fragen der Selbstständigkeit und natürlich der Einkommensfinanzierung an. (Dazu im nächsten Newsletter mehr.) Dazu kommen rechtliche Fragen wie die, ob es z.B. einen Verein braucht für das was wir machen wollen oder ob der private Rechtsrahmen ersteinmal ausreichend ist. Was das alte Gutshaus betrifft wird noch vor dem Winter eine Notreperatur an zwei Stellen des Daches notwendig sein.
Wo geht es hin?
Nach wie vor lebt eine Frage bei uns: "Was ist captura?" - und diese wird uns auch weiterhin begleiten.
Es geht hin zu einem Lern- und Lebensraum, der sich im einzelnen Menschen gründet; der nicht ein Programm oder Konzept als Stütze braucht, sondern der sich immer wieder anders von einzelnen Menschen aus bildet ... und das nicht nur an an einem bestimmten Ort sondern überall, wo Menschen mit einem solchen Anliegen zusammenkommen. Wir werden weiterhin immer wieder unterwegs sein, auf Tagungen von unserer Arbeit berichten, Workshops anbieten oder andere Projekte und Persönlichkeiten besuchen.
In unserer bisherigen Arbeit konnten wir erfahren, dass der Raum zwischen den Menschen, die Begegnung, den eigentlichen Nährboden von Lernen und Entwicklung bildet. Und gerade hier wollen wir kulturbildend arbeiten: jungen Menschen den Raum bieten, sich durch die Entfaltung ihrer Persönlichkeit innerlich aufzurichten und da heraus eine Ausrichtung für ihren Lebensweg zu finden.
"Ergreife die Welt!" bleibt somit als Ermutigung zu Eigeninitiative und Selbstverantwortung bestehen.
In diesem Sinne herzliche Grüße,
Florian
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Hinweise:
Ursache Zukunft – Initiative zur Menschenwürde
Kongress vom 18. Juli - 21. Juli 2007 | Goetheanum in Dornach

"Für mich war es ein neuer Gedanke, die Zukunft nicht zeitlich zu denken sondern substanziell:
Das Gewordene ist die Vergangenheit, das Sichtbargewordene, das, was sich gebildet hat - das Unsichtbare, das was sich noch nicht gebildet hat - das ist die Zukunft. Die Gegenwart ist der Punkt wo das Unsichtbare sichtbar wird - also ein Prozess der Materialisierung, ein sich Formen in die Welt, das Entstehen von Abdrücken in der Materie - im Denken genauso wie in allen anderen Strukturen oder Formen oder Entscheidungen..."
( Florian Lück, Februar 2007)
> www.ursache-zukunft.net
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Die Würde des Menschen ist herzustellen!
Warum?
Wir haben sie noch nicht!
Diese Formulierung spricht klar einen "Gestaltungsauftrag" aus - an die Art und Weise wie wir unsere Gesellschaft gestalten. Aber auch an die Art und Weise, wie wir mit uns selbst umgehen. Der Fokus liegt auf einem ganz individuellen Aspekt von Menschenwürde:
…meiner sich entwickelnden Person
…mein eigener Impuls in die Welt
…Ich selbst, in dem, was ich werden will ...
Menschenwürde als das individuelle Potential
das sich durch mich entfaltet.
Darüber wollen wir einen Austausch anregen, durch Denkanreger-Visitenkarten und im Internet.
Joshua Conens und Florian Lück
in Zusammenarbeit mit projekt.zeitung
>www.menschen-wuerde.de
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projekt.zeitung:
die Dritte

Jetzt noch schnell die zweite Ausgabe bestellen (oder das Abo bezahlen), denn ab 23. Juli kommt die Dritte. Schwerpunkte: Würde des Menschen und Nahost, ..."
>www.projektzeitung.org
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benjaminundphilipp@blogspot.com

Aktuellestes aus der projekt.zeitungs-Schmiede und zahlreiche Bezugspunkte zu Menschen aus dem Umfeld der beiden "Chef"-Redakteure von projekt.zeitung ... man findet hier auch Neuigkeiten wie z.B., das jetzt auch Idem einen eigenen Blog hat. ; )
> benjaminundphilipp@blogspot.com
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Kaffee Freiraum
bei Yumendo

Eröffnung am 4.7. ab 18.26 Uhr
mit Fotos und Berichten aus Israel von Johanna, Ruth, Samuel und Yago.
Ansonsten jeden Mittwoch ab 18.26 Uhr!
In der Kruckeler Str. 214, Dortmund
Wegbeschreibung und weitere Infos unter www.yumendo.de
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Studieren – oder was?
Eine Plattform zum Austausch über Erfahrungen auf der Suche nach dem richtigen Weg nach der Schule.
Studieren oder erst mal was anderes? Was Neues und Eigenes machen? Gefragt sind nur ganz persönliche
Antworten. Der Blog lädt ein, zum stöbern oder eigene Beiträge schreiben. Jeder kann nur seinen eigenen
Weg gehen! Ein Plädoyer mutig und ehrlich mit den eigenen Entscheidungen und Überlegungen umzugehen.
> Studieren - oder was?
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Was ist an der Zeit?
3. bis 7. Oktober 2007 | Goetheanum bei Basel

Johannes Nilo und Philipp Tok haben eine Fülle geistreicher Zeitgenossen eingeladen um die Frage ›Was ist an der Zeit?‹ eingehend zu bearbeiten, vermittelt ins Gespräch zu bringen. Viel Raum für Einzelgespräch, Initiative und Umblicke steht zwischen drei Veranstaltungsreihen innerhalb der ‚Tage.
Positionen | Präsentationen | Podien – Vier Abendvorträge werden vier gestandenen Persönlichkeiten Raum geben, ihre Position zur Frage ›Was ist an der Zeit?‹ zu entwickeln. Stefan Brotbeck, Johannes Kiersch, Thomas Brunner und Joachim Daniel. Am Nachmittag werden Initiativen ihren Arbeitsansatz im Hinblick auf die Zeit zur Diskussion stellen.
Gottfried Stockmar, Bodo von Plato, Florian Lück, Valentin Vollmer, Ben Hohlmann, Thomas Brunner. Und am Vormittag wird eine Vielzahl kleiner Beiträge das Gespräch eröffnen. Ausgangspunkt ist die Frage nach dem Wissenschaftsbegriff von Rudolf Steiner – Vom Zugang zur Zeit. Roland Halfen, Walter Kugler, Robin Schmidt, Christiane Haidt, Steffen Hartmann, Renatus Ziegler, Lydia Fechner, Johannes Kirsch, Thomas Brunner.
Weiterhin beteiligt sind bisher: Katharina Ludwig, Mirja Kordes, Christian Ahrens, Hildegard Backhaus,
Kerstin Decker, Clara Steinkellner, Benjamin Wagner, Martin Siebachmeyer, Thomas Rieser, Anna Inderfurt,
Lisa Staupendahl, Benjamin Kolass, Julian Schnidder, Dennis Fischer…
› Philipp Tok | anmelden@anderzeit.com | anderzeit.com
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Freie Sommeruniversität 2007
16. – 22. Juli 2007 | ehemalige Tischlerei, Cottbus-Kahren
Die freie Sommeruniversität ist eine zivilgesellschafliche Initiative zur Förderung eines staatsunabhängigen und überbetrieblichen Geisteslebens. 2007 findet sie zum 5. Mal in Cottbus statt. Gerade in einer sich wirtschaftlich immer weiter globalisierenden Welt bedarf es der zur Verantwortung erwachenden menschlichen Individualität. Dabei geht es nicht nur um
die Selbstverwaltung der subjektiven Arbeits- und Lebensfelder, sondern auch um die verantwortungsvolle Mitwirkung in der Schaffung zeitgemässer, die Impulse des individuellen Menschen gewahrwerdenden, kulturellen und sozialen Bedingungen. In diesem Sinne möchte die freie Sommeruniversität ein Forum denkender und gesprächsbereiter Individualitäten sein, deren Anliegen nicht die Durchsetzung bereits gefasster Vorstellungen ist, sondern die Bemühung um eine die Freiheit des Anderen beinhaltende - gemeinsame - Perspektive.
16. Juli Einleitende Gedanken | Gespräch mit Thomas Brunner | Lesung, Gert Neumann | Clowniade, Albrecht Walter | 17. Juli Schwelle im Leben des Menschen und das Soziale | Freiheitserlebnis, Ralf Gleide | Konsequenzen für das soziale Leben, Corinna Gleide | 18. Juli Lesung, Michaela Schröder | 19. Juli Zusammenhanglosigkeit und Überwindung | Lutz Liesegang | Ökonomie, Manfred Kannenberg | National african music, Bubacar Jammeh | Konzert, Isabel Jantschek & Carolin Schumann, Ulrike Vorwald und Weitere Beiträge.
› Thomas Brunner, votiv@web.de
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Land for Life
25. September – 02. Oktober 07 | von Bern nach Genf

Mit einem Solidaritätsmarsch möchte Land for Life auf den Marsch in Indien (Janadesh 2007) und auf die weltweite Landrechtsproblematik aufmerksam machen. Ein Stück Land zu bewirtschaften, ist für viele Menschen in Indien die Grundlage, um ein würdiges Leben führen zu können. Das Versprechen der indischen Regierung, Land an Landlose zu verteilen, wurde nicht eingehalten. Ekta Parishad (Solidarischer Bund) setzt sich seit vielen Jahren gewaltlos und erfolgreich für
die Rechte der Armen ein. Mit dem Janadesh 2007 fordert Ekta Parishad die unmittelbare Umsetzung des
Versprechens. Die Aktion gipfelt mit einem unbefristeten Sit-in von 100’000 Aktivstenen vor den Regierungsgebäuden
in Delhi. Land for Life ruft auf, sich zusammen mit den Aktivistenen in Indien gewaltfrei zu engagieren. Lauft einen oder mehrere Tage mit uns mit. Anmeldung ab sofort über die Website.
> http://landforlife.ch
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