Newsletter 09/2005, Do. 22.Dez.05
Herzliche, vorweihnachtliche Grüße aus Witten Annen!
Hier beginnen langsam die Ferien. Alle fahren nach Hause. Auch das captura Büro wird leerer, vor allem, weil sich in den letzten Tagen überall Briefe, DVD´s, Dokumentationshefte und Flyer stapelten. Jetzt ist bald alles zusammen gebastelt und verschickt. Damit verabschieden wir uns von captura2005.
Wie ihr schon aus dem letzten Newsletter wisst, fanden seit dem 09. November wöchentlich Aufwärmtreffen für captura2006 statt. Ungeklärt blieben dabei so entscheidende Fragen wie „Warum wollen wir captura2006 machen?“ „Warum - und wie - ist es sinnvoll, nicht nur mit Schülern und Studenten, sondern auch mit Eltern und Lehrern zu arbeiten?“ „Wo sind Menschen, denen unsere Arbeit etwas ermöglicht?“.
Anfang Dezember starrten wir mit diesen Fragen so ins Leere, dass die Motivation weiterzuarbeiten nicht mehr gegeben war. Es war schwer irgendetwas zu captura oder im Zusammenhang mit Schule zu sagen, ohne in Phrasen abzurutschen.
Aus dieser Situation hat uns mit herausgeholfen bei der ELSBeT-Tagung zu sehen, wie sich Eltern, Lehrer und Schüler in der Zusammenarbeit gegenseitig ermutigt haben, weiter zu machen, an der Schule von Morgen zu arbeiten. Dort wurde mir klar, dass ich auch etwas, was ich alleine längst für selbstverständlich halte, mit jemandem, der es für sich entdeckt, neu erleben kann.
In den kommenden Tagen kamen dann neue Ideen zu captura2006, die wir am darauf folgenden Wochenende bei einem Treffen mit Gottfried Stockmar am Hamburger Seminar für Waldorf-Pädagogik weiter verfolgten.
Hier erste Hinweise zu captura2006:
„Schule leben!“ - „Zeig was Du kannst!“ - „Mensch statt Programm!“ - „Ein Fest für die Schule von Morgen!“
„Ergreife die Welt!“ – „Schule, Zukunft, Mensch“
„Für alle die Interesse an anderen Menschen haben und lernen wollen.
Die Fähigkeit, sich selbst und sein Leben in die Hand zu nehmen braucht entsprechende Wachstumsbedingungen: Freiräumen, in denen sich Menschen aus Interesse heraus begegnen.
Ist es nicht höchste Zeit einmal den Mut aufzubringen, alles Vorgegebene weg zudenken, also Stunden- und Lehrpläne, Programme und Konzepte, um durch die rein menschliche Begegnung zwischen jung und alt Schule neu zu entdecken.
Bei captura2006 versuchen wir mit allen, die mitmachen wollen uns in diesen Freiraum zu wagen. Kann so „Schule“ dem Leben angemessen entstehen?“
Es wird viel Freiraum und Freizeit geben – planlos, aber nicht unvorbereitet.
Freiraum, in dem man Zeit hat, sich, der Welt und den Menschen zu begegnen und zu lernen, sein Leben in die Hand zu nehmen, denn dass ist derzeit unser Bild von Schule - einer Schule die nicht von Stunden- und Lehrplänen aus Leben gestaltet, sondern von den Menschen ausgeht. In dieser Richtung wollen wir bei captura2006 Schule leben.
Was für uns immer deutlicher wird, ist, dass captura2006 die letzte Festival-Tagung der Veranstaltungsreihe von captura2004 über captura2005 sein wird. Wir haben uns entschlossen langfristig für captura einen eigenen Ort zu finden.
Die beste Anregung, seine eigenen Gedanken weiterzuentwickeln oder Neues zu denken und zu tun ist wahrscheinlich, sich auf andere Menschen und ihre Gedanken einzulassen. Dem Anderen mit Interesse zu begegnen. Wenn Entwicklung so entstehen kann ist unsere Aufgabe, wenn wir eine Schule, einen Lernort vorbereiten wollen, Begegnungsräume so weit wie möglich zu öffnen.
Dieser Aufgabe werden wir uns im nächsten Jahr stellen und wünschen uns und euch erholsame Tage, ein gesegnetes Weihnachtsfest und Kraft und Mut für ein glückliches neues Jahr.
Anna Inderfurth, Maria Veron, Friedel Reinhardt, Florian Lück
Viele Grüße auch von Jasmin und Sebastian.
+++
Die Aufwärmtreffen für captura2006 werden ab dem 18.01.2006 um 17:30 h im Institut für Waldorfpädagogik, IHL-Raum fortgesetzt.
Herzliche, vorweihnachtliche Grüße aus Witten Annen!
Hier beginnen langsam die Ferien. Alle fahren nach Hause. Auch das captura Büro wird leerer, vor allem, weil sich in den letzten Tagen überall Briefe, DVD´s, Dokumentationshefte und Flyer stapelten. Jetzt ist bald alles zusammen gebastelt und verschickt. Damit verabschieden wir uns von captura2005.
Wie ihr schon aus dem letzten Newsletter wisst, fanden seit dem 09. November wöchentlich Aufwärmtreffen für captura2006 statt. Ungeklärt blieben dabei so entscheidende Fragen wie „Warum wollen wir captura2006 machen?“ „Warum - und wie - ist es sinnvoll, nicht nur mit Schülern und Studenten, sondern auch mit Eltern und Lehrern zu arbeiten?“ „Wo sind Menschen, denen unsere Arbeit etwas ermöglicht?“.
Anfang Dezember starrten wir mit diesen Fragen so ins Leere, dass die Motivation weiterzuarbeiten nicht mehr gegeben war. Es war schwer irgendetwas zu captura oder im Zusammenhang mit Schule zu sagen, ohne in Phrasen abzurutschen.
Aus dieser Situation hat uns mit herausgeholfen bei der ELSBeT-Tagung zu sehen, wie sich Eltern, Lehrer und Schüler in der Zusammenarbeit gegenseitig ermutigt haben, weiter zu machen, an der Schule von Morgen zu arbeiten. Dort wurde mir klar, dass ich auch etwas, was ich alleine längst für selbstverständlich halte, mit jemandem, der es für sich entdeckt, neu erleben kann.
In den kommenden Tagen kamen dann neue Ideen zu captura2006, die wir am darauf folgenden Wochenende bei einem Treffen mit Gottfried Stockmar am Hamburger Seminar für Waldorf-Pädagogik weiter verfolgten.
Hier erste Hinweise zu captura2006:
„Schule leben!“ - „Zeig was Du kannst!“ - „Mensch statt Programm!“ - „Ein Fest für die Schule von Morgen!“
„Ergreife die Welt!“ – „Schule, Zukunft, Mensch“
„Für alle die Interesse an anderen Menschen haben und lernen wollen.
Die Fähigkeit, sich selbst und sein Leben in die Hand zu nehmen braucht entsprechende Wachstumsbedingungen: Freiräumen, in denen sich Menschen aus Interesse heraus begegnen.
Ist es nicht höchste Zeit einmal den Mut aufzubringen, alles Vorgegebene weg zudenken, also Stunden- und Lehrpläne, Programme und Konzepte, um durch die rein menschliche Begegnung zwischen jung und alt Schule neu zu entdecken.
Bei captura2006 versuchen wir mit allen, die mitmachen wollen uns in diesen Freiraum zu wagen. Kann so „Schule“ dem Leben angemessen entstehen?“
Es wird viel Freiraum und Freizeit geben – planlos, aber nicht unvorbereitet.
Freiraum, in dem man Zeit hat, sich, der Welt und den Menschen zu begegnen und zu lernen, sein Leben in die Hand zu nehmen, denn dass ist derzeit unser Bild von Schule - einer Schule die nicht von Stunden- und Lehrplänen aus Leben gestaltet, sondern von den Menschen ausgeht. In dieser Richtung wollen wir bei captura2006 Schule leben.
Was für uns immer deutlicher wird, ist, dass captura2006 die letzte Festival-Tagung der Veranstaltungsreihe von captura2004 über captura2005 sein wird. Wir haben uns entschlossen langfristig für captura einen eigenen Ort zu finden.
Die beste Anregung, seine eigenen Gedanken weiterzuentwickeln oder Neues zu denken und zu tun ist wahrscheinlich, sich auf andere Menschen und ihre Gedanken einzulassen. Dem Anderen mit Interesse zu begegnen. Wenn Entwicklung so entstehen kann ist unsere Aufgabe, wenn wir eine Schule, einen Lernort vorbereiten wollen, Begegnungsräume so weit wie möglich zu öffnen.
Dieser Aufgabe werden wir uns im nächsten Jahr stellen und wünschen uns und euch erholsame Tage, ein gesegnetes Weihnachtsfest und Kraft und Mut für ein glückliches neues Jahr.
Anna Inderfurth, Maria Veron, Friedel Reinhardt, Florian Lück
Viele Grüße auch von Jasmin und Sebastian.
+++
Die Aufwärmtreffen für captura2006 werden ab dem 18.01.2006 um 17:30 h im Institut für Waldorfpädagogik, IHL-Raum fortgesetzt.